Soll auf eine Forderung verzichtet werden, über deren Höhe und Forderungsgrund grundsätzlich kein Streit bestanden hat? Dann sollten Gläubiger und Schuldner es nicht bei mündlichen Absprachen belassen, sondern den Forderungsverzicht (auch negatives Schuldanerkenntnis genannt) schriftlich erklären. Einen solchen Erlassvertrag sieht das Bürgerliche Gesetzbuch vor. Wichtig ist, dass die Vereinbarung eindeutig ist: Einfach unsere Vorlage herunterladen und individuell anpassen!

Vertrag Deutschland

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Es gibt unterschiedliche Formen der Forderungsverzichtes. Bei unserem Muster handelt es sich um einen so genannten Erlassvertrag, mit dem ohne Vorbehalte auf die Forderung verzichetet wird. Der Schuldner muss diesen Forderungsverzicht ausdrücklich annehmen. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn die Grundlage der Forderung ein gegenseitiger Vertrag ist. Ist der Gläubiger beispielsweise ein Lieferant, der die Lieferung wegen Nichtzahlung zurückbehalten hat, so muss er sicher sein, dass er durch eine verspätete Zahlung des Schuldners nicht doch noch zu einer Lieferung verpflichet wird. Somit hat auch der Gläubiger ein Interesse daran, Sicherheit über den Forderungsverzicht zu erlangen. Aus diesem Grunde wird gerade im geschäftlichen Bereich häufig ein Forderungsverzicht mit Besserungsschein erklärt: Hier wird auf die Forderung unter dem Vorbehalt einer Besserung der finanziellen Situation der Schuldner-Firma erklärt. Ändern sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners, kann der Vertrag später dennoch durchgeführt werden.